Wie compLex Software Netzwerkadministratoren und IT-Support fand, die kein Jobportal liefern konnte
Als Marktführer für IT-Lösungen in österreichischen Notariatskanzleien suchte compLex Software hochspezialisierte IT-Nischenprofile. Klassische Stellenanzeigen brachten kaum passende Bewerbungen. Mit einem neuen Recruiting-Ansatz änderte sich das binnen kurzer Zeit grundlegend.
compLex Software GmbH
compLex Software ist seit fast 30 Jahren der Marktführer für IT-Lösungen in österreichischen Notariatskanzleien. Mit der hauseigenen Softwarelösung NOTABENE unterstützt das Unternehmen Notariate österreichweit bei der digitalen Abwicklung ihrer Kanzleiprozesse, von der Aktenverwaltung bis zur automatisierten Dokumentenerstellung.
- Branche
- IT-Lösungen für Notariatskanzleien (SaaS)
- Firmengröße
- 35+ Mitarbeiter
- Marktposition
- Marktführer seit fast 30 Jahren
- Besetzte Rollen
- 2× IT-Netzwerkadministrator 1× IT-Techniker / Systemadministrator 1× NOTABENE-Support 1× Softwareentwickler C#
Die Herausforderung: Nischenprofile, die aktiv gar nicht suchen
Auch als etablierter Marktführer ist compLex Software kein Konzern, den IT-Fachkräfte automatisch auf dem Schirm haben. Gesucht wurden Netzwerkadministratoren und Systemtechniker mit dem nötigen technischen Tiefgang für eine gewachsene, hochspezialisierte Softwarelandschaft wie NOTABENE. Genau dieses Profil ist auf klassischen Jobportalen kaum aktiv: Die meisten haben einen Job, sind zufrieden genug, um nicht aktiv zu suchen, aber offen für das richtige Angebot.
Klassische Stellenanzeigen erreichen genau diese Zielgruppe nicht. Sie sprechen nur den kleinen Ausschnitt des Arbeitsmarkts an, der ohnehin schon aktiv auf Jobsuche ist, und um genau diese wenigen Kandidaten konkurrieren gleichzeitig Dutzende andere IT-Unternehmen.
Für compLex Software bedeutete das ganz konkret: Jede Woche ohne passende Bewerbung kostete Zeit, die im Tagesgeschäft fehlte, belastete das bestehende Team zusätzlich und verzögerte wichtige Weiterentwicklungen an NOTABENE.
- Mehrere Positionen blieben über Monate unbesetzt
- Klassische Anzeigen erreichten fast nur aktiv Suchende
- Das bestehende Team musste die Mehrarbeit auffangen
- Die Weiterentwicklung von NOTABENE geriet ins Stocken
Was compLex Software erreichen wollte
Wie die Lösung am Ende aussehen würde, war für compLex Software zunächst zweitrangig. Entscheidend war das Ergebnis: mehrere offene Nischenrollen souverän besetzt, mit Kandidaten, die fachlich wirklich passen.
- Alle offenen IT-Nischenrollen innerhalb weniger Monate besetzt
- Bewerbungen von Fachkräften, die fachlich wirklich zur Systemlandschaft von NOTABENE passen
- Ein Ergebnis, das sich bei künftigem Bedarf wiederholen lässt
- Das bestehende Team spürbar entlastet statt zusätzlich belastet
Wie compLex Software Zugriff auf den unsichtbaren Teil des Arbeitsmarkts bekam
Bei compLex Software ging es nicht darum, möglichst viele Bewerbungen um jeden Preis zu bekommen, sondern die richtigen. Ein Supportmitarbeiter für eine über Jahrzehnte gewachsene Speziallösung wie NOTABENE braucht mehr als IT-Grundwissen. Er muss sich in eine komplexe, historisch gewachsene Systemlandschaft einarbeiten können.
Nach mehreren intensiven Gesprächen entschieden wir uns deshalb für eine maßgeschneiderte Strategie: eine eigene Karriereseite für compLex Software als Employer-Branding-Auftritt, der das Unternehmen sichtbar von anderen Arbeitgebern in der Region abhebt und Bewerber von Anfang an professionell abholt. In Kombination mit gezielt auf mehreren Plattformen geschalteten Stellenanzeigen bildete diese Karriereseite die Basis für die SAE-Methode, umgesetzt in drei aufeinander aufbauenden Phasen.
Sichtbarkeit
Der erste Schritt bestand darin, IT-Fachkräfte in der Region Salzburg überhaupt sichtbar zu erreichen: nicht über Jobportale, sondern dort, wo sie ohnehin täglich unterwegs sind, in sozialen Netzwerken wie LinkedIn und Facebook. Die Recruiting-Anzeigen sprachen gezielt Netzwerktechniker, Systemadministratoren und Entwickler an, die zwar aktuell beschäftigt, aber grundsätzlich wechseloffen waren. Entscheidend war die exakte Eingrenzung auf das technische Anforderungsprofil von compLex Software, um Streuverluste zu vermeiden.
Aufmerksamkeit
Wer auf eine Anzeige reagierte, landete nicht bei einem klassischen Bewerbungsformular mit Lebenslauf und Anschreiben, sondern bei einem kurzen, mobil-optimierten Fragebogen, der in unter 60 Sekunden ausgefüllt war. Gezielte Fragen zu Erfahrung mit Netzwerktechnik, Systemadministration und Kundensupport sorgten dafür, dass nur Kandidaten mit passendem fachlichem Hintergrund den Prozess durchliefen. Die Vorselektion übernahm das System, nicht compLex Software selbst.
Einfachheit
Am Ende dieses Prozesses stand für compLex Software keine unsortierte Bewerbungsflut, sondern eine kuratierte Auswahl vorqualifizierter Kandidaten. Das Team musste keine Zeit mehr mit offensichtlich ungeeigneten Profilen verschwenden, sondern konnte sich direkt auf die Gespräche konzentrieren. Aus diesem planbaren Zustrom heraus konnten letztlich alle fünf offenen Positionen parallel besetzt werden, ohne zusätzliche Anzeigenkosten und ohne Headhunter-Provision.
5 Einstellungen in Schlüsselpositionen
Innerhalb der Zusammenarbeit gingen 62 qualifizierte Bewerbungen ein, deutlich mehr, als klassische Stellenanzeigen je geliefert hatten. Daraus konnte compLex Software gezielt die passenden Fachkräfte für gleich fünf offene Positionen auswählen:
- ✅ 2× IT-Netzwerkadministrator
- ✅ 1× IT-Techniker / Systemadministrator
- ✅ 1× Supportmitarbeiter für die Notariats-Softwarelösung NOTABENE
- ✅ 1× Softwareentwickler C#
Alle fünf Positionen konnten aus dem gleichen Bewerberpool besetzt werden, ohne zusätzliche Stellenanzeigen, ohne Headhunter-Provision und ohne monatelange Parallelsuche.
IT-Lösungen für Notariatskanzleien · Salzburg, Österreich
„Gute Nachrichten. Wir konnten die Position Software Entwickler C# besetzen. Bitte nehmen Sie diese Ausschreibung von unserer Recruiting-Seite."
Alfred Bayrhammer, Geschäftsführer compLex Software GmbH
Ioan Drozd auf LinkedIn











































