"Above the Fold" bezeichnet den Bereich einer Webseite, der direkt beim Öffnen sichtbar ist, ohne dass ein Besucher scrollen muss. Der Begriff stammt ursprünglich aus dem Zeitungsdruck, wo die obere Hälfte einer gefalteten Zeitung die wichtigsten Schlagzeilen zeigte.
Warum dieser Bereich so wichtig ist
Innerhalb weniger Sekunden entscheidet sich, ob ein Besucher auf einer Seite bleibt oder wieder abspringt, und genau in dieser kurzen Zeitspanne fällt der Blick zuerst auf den Above-the-Fold-Bereich. Fehlt dort eine klare Aussage, was das Unternehmen anbietet, wandern viele Besucher weiter, bevor sie überhaupt scrollen.
Was in den sichtbaren Bereich gehört
Bewährt haben sich eine klare, verständliche Überschrift, ein kurzer Beleg für den Nutzen des Angebots sowie eine sichtbare Handlungsaufforderung, etwa ein Kontakt-Button. Da sich die Bildschirmgröße je nach Gerät stark unterscheidet, sollte der Bereich auf Mobilgeräten gesondert getestet werden.
Praxisbeispiel: Above the Fold bei Stellenanzeigen
Ein Produktionsbetrieb aus dem Mostviertel hatte auf seiner Karriereseite zuerst einen langen Unternehmenstext über der Sichtgrenze stehen, der Button „Jetzt bewerben“ war erst nach zweimaligem Scrollen sichtbar. Nach dem Umbau standen Jobtitel, Gehaltsspanne und Bewerben-Button sofort im sichtbaren Bereich, die Bewerbungen stiegen messbar.
Bei Recruiting-Landingpages ist Above the Fold oft entscheidend, ob ein IT-Fachkraft überhaupt weiterliest: Wer erst scrollen muss, um zu erkennen, worum es geht, springt ab. Ioan Drozd platziert bei Kampagnenseiten für Personalvermittlung Kernbotschaft und Call-to-Action deshalb bewusst ganz oben.
Verwandte Begriffe
Websites, die von der ersten Sekunde an überzeugen: Ioan Drozd gestaltet den sichtbaren Bereich jeder Website gezielt für den ersten Eindruck. Mehr dazu im Artikel Website erstellen lassen.
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