Die Bounce Rate, auf Deutsch Absprungrate, gibt an, wie viel Prozent der Besucher eine Website nach dem Betrachten nur einer einzigen Seite wieder verlassen, ohne zu klicken, zu scrollen oder eine weitere Unterseite aufzurufen. Eine hohe Absprungrate ist nicht automatisch schlecht, hängt aber stark vom Seitentyp ab.
Wann eine hohe Bounce Rate ein Problem ist
Bei einer Kontaktseite oder einer Landingpage mit klarem Ziel deutet eine hohe Absprungrate oft darauf hin, dass Erwartung und Inhalt nicht zusammenpassen. Bei einem einzelnen, vollständig informativen Blogartikel dagegen kann ein Besucher die gesuchte Antwort finden und zufrieden wieder gehen, ohne dass das ein negatives Signal wäre.
Wie sich die Absprungrate senken lässt
Entscheidend sind eine schnelle Ladezeit, ein klarer erster Eindruck im sichtbaren Bereich sowie Inhalte, die tatsächlich zur Suchanfrage oder zum Anzeigentext passen. Auch eine übersichtliche interne Verlinkung zu verwandten Inhalten hilft, Besucher zum Weiterklicken zu bewegen.
Praxisbeispiel: Absprungrate senken auf einer Stellenanzeige
Eine Stellenanzeige mit sechs Absätzen Fließtext und einem Bewerbungsformular auf einer zweiten Seite hatte eine Absprungrate von über 75 Prozent. Nach Kürzung auf die wichtigsten Punkte und einem Bewerben-Button direkt auf der Seite sank sie deutlich.
Bei Kampagnen für den IT-Fachkräftemangel prüft Ioan Drozd die Absprungrate pro Landingpage in der Google Search Console beziehungsweise Analytics, um zu erkennen, an welcher Stelle Bewerberinnen und Bewerber abspringen, bevor sie sich melden.
Verwandte Begriffe
Websites, die Besucher halten statt vertreiben: Ioan Drozd achtet auf Ladezeit, Struktur und Relevanz, damit Besucher bleiben statt sofort abzuspringen. Mehr dazu im Artikel worauf Sie bei einer Webdesign-Agentur achten sollten.
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