Was ist die Conversion Rate?

Traffic allein bringt keine Kunden. Die Conversion Rate zeigt, wie viele Besucher tatsächlich zu Anfragen werden, und wo dabei Potenzial verloren geht.

Die Conversion Rate gibt an, wie viel Prozent der Besucher einer Website eine zuvor definierte, gewünschte Handlung tatsächlich ausführen, etwa eine Kontaktanfrage senden, anrufen oder einen Kauf abschließen. Sie ist damit die Kennzahl, die zeigt, ob Traffic auch wirklich in Geschäft umgewandelt wird, statt nur Besucherzahlen zu produzieren.

Wie die Conversion Rate berechnet wird

Die Formel lautet: Anzahl der Conversions geteilt durch Anzahl der Besucher, multipliziert mit 100. Erhält eine Website in einem Monat 4.000 Besucher und daraus 80 Kontaktanfragen, liegt die Conversion Rate bei 2 %. Wichtig ist dabei, vorab klar festzulegen, was als Conversion zählt: eine ausgefüllte Anfrage, ein Anruf über die Website, ein abgeschlossener Kauf oder auch ein Newsletter-Abo, je nach Ziel der Seite.

Warum die Conversion Rate wichtiger ist als reiner Traffic

Eine Website mit 10.000 Besuchern und 1 % Conversion Rate bringt 100 Anfragen. Dieselbe Website mit nur 4.000 Besuchern, aber 3 % Conversion Rate, bringt 120 Anfragen, also mehr, bei weniger als der halben Besucherzahl. Wer nur auf Sichtbarkeit und Klicks optimiert, aber die Zielseite selbst vernachlässigt, lässt regelmäßig Anfragen liegen, die eigentlich schon da wären.

Was die Conversion Rate beeinflusst

Entscheidend sind vor allem die Klarheit des Angebots, die Ladezeit der Seite, die Anzahl und Komplexität der Formularfelder sowie das Vertrauen, das eine Seite ausstrahlt, etwa durch Referenzen, klare Kontaktmöglichkeiten und ein professionelles Design. Auch die Übereinstimmung zwischen dem, was in einer Anzeige oder einem Suchergebnis versprochen wird, und dem, was die Zielseite tatsächlich zeigt, wirkt sich stark aus: Wer auf eine unpassende Seite klickt, springt meist sofort wieder ab.

Praxisbeispiel: Conversion Rate im Bewerbungsprozess

Ein Betrieb erhielt viele Besucher auf seiner Stellenanzeige, aber kaum Bewerbungen. Nach Verkürzung des Bewerbungsformulars von zwölf auf vier Felder stieg die Conversion Rate von Besuch zu Bewerbung spürbar.

Für Personalvermittlung ist die Conversion Rate oft aussagekräftiger als reiner Traffic: Ioan Drozd optimiert Landingpages für Recruiting-Kunden gezielt darauf, aus Besuchern tatsächlich Bewerbungen zu machen, statt nur Besucherzahlen zu steigern.

Verwandte Begriffe

Websites, die aus Besuchern Anfragen machen: Ioan Drozd baut Seiten, die nicht nur gut aussehen, sondern gezielt zur Kontaktaufnahme führen. Mehr dazu im Artikel zu professionellen Websites.

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Häufig gestellte Fragen zur Conversion Rate

Was ist eine gute Conversion Rate für eine Unternehmenswebsite?
Für B2B-Websites mit Kontaktformular gelten 2 bis 5 % häufig schon als solide, während spezialisierte Landingpages mit klarem Angebot auch 10 % und mehr erreichen können.
Wie wird die Conversion Rate berechnet?
Anzahl der Conversions geteilt durch Anzahl der Besucher, multipliziert mit 100. Bei 1.000 Besuchern und 25 Anfragen ergibt das eine Conversion Rate von 2,5 %.