Was ist Cost-per-Click (CPC)?

Der Preis pro Klick entscheidet maßgeblich darüber, wie weit ein Google-Ads-Budget reicht. Was den CPC beeinflusst und wie er wirklich zustande kommt.

Cost-per-Click (CPC), auf Deutsch Kosten pro Klick, ist der Betrag, den ein Unternehmen bei Google Ads oder Social Ads jedes Mal bezahlt, wenn jemand auf seine Werbeanzeige klickt. Der CPC ist damit die zentrale Kennzahl, um zu verstehen, wie weit ein Werbebudget tatsächlich reicht und wie viele Besucher es auf die eigene Website bringen kann.

Wie der CPC zustande kommt

Der CPC entsteht über ein Auktionsverfahren, nicht über einen Festpreis. Werbetreibende geben ein Maximalgebot ab, das sie für einen Klick zu zahlen bereit sind. Google berücksichtigt zusätzlich einen Qualitätsfaktor, der unter anderem von der Click-Through-Rate, der Relevanz der Anzeige und der Qualität der verlinkten Zielseite abhängt. Eine Anzeige mit hoher Relevanz kann trotz niedrigerem Gebot eine bessere Position erreichen als ein höheres Gebot mit schlechter Relevanz, und zahlt dabei oft sogar einen niedrigeren tatsächlichen CPC.

Was den CPC beeinflusst

Stark umkämpfte Branchen mit vielen Mitbewerbern, die um dieselben Suchbegriffe bieten, treiben den CPC in die Höhe. Saisonale Nachfragespitzen, etwa im Weihnachtsgeschäft, wirken sich ebenso aus wie die geografische Zielregion: In Ballungsräumen wie Wien ist der CPC für dieselben Suchbegriffe oft höher als in ländlicheren Regionen, da dort mehr Unternehmen um dieselbe Zielgruppe konkurrieren.

Wie Sie den CPC senken können

Der wirksamste Hebel ist selten das Gebot selbst, sondern die Qualität der Kampagne: Präzise formulierte Anzeigentexte, eine gut zur Suchanfrage passende Zielseite und eine sinnvolle Auswahl an Keywords senken den Qualitätsfaktor-bedingten Aufschlag spürbar. Wer stattdessen nur das Gebot erhöht, um bessere Positionen zu erreichen, zahlt langfristig mehr, ohne die eigentliche Kampagnenqualität zu verbessern.

Praxisbeispiel: CPC-Unterschiede bei Recruiting-Keywords

Für das Keyword „Elektriker Job Wien“ lag der CPC in einer Google-Ads-Kampagne deutlich höher als für eine spezifischere, lokal formulierte Variante mit weniger Mitbewerbern.

Gerade beim IT-Fachkräftemangel ist der CPC für gefragte Berufsbilder hoch umkämpft. Ioan Drozd steuert das Budget von Recruiting-Kunden deshalb über präzise Zielgruppen- und Keyword-Auswahl statt über pauschal hohe Gebote.

Verwandte Begriffe

Google Ads, die den CPC im Griff behalten: Ioan Drozd baut Kampagnen so auf, dass Qualitätsfaktor und Zielseite von Anfang an zusammenspielen. Mehr dazu im Artikel zu Google Ads für Neukundengewinnung.

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Häufig gestellte Fragen zu Cost-per-Click

Wie hoch ist der durchschnittliche CPC bei Google Ads in Österreich?
Je nach Branche und Wettbewerb liegt der durchschnittliche Klickpreis meist zwischen 1,20 und 2,50 Euro, kann bei stark umkämpften Suchbegriffen aber auch deutlich höher ausfallen.
Bezahlt man bei Google Ads immer den gebotenen Höchstbetrag?
Nein. Google berechnet meist nur so viel wie nötig, um die nächstniedrigere Position zu überbieten, oft weniger als das eigene Maximalgebot.